Das zentrale Stylesheet fehlt. Der Inhalt von dist/srq.css muss in WordPress hinterlegt sein — im Customizer unter „Zusätzliches CSS“ oder als Datei im Theme.

Angebotsgespräch am Besprechungstisch, auf dem Wandbildschirm das Anlagenmodell (KI-generiert)

Use Case 01 · Angebotsphase

Die Anlage im Angebotstermin zeigen, statt sie zu beschreiben

Sie verkaufen eine Anlage, die es noch nicht gibt. Ihr Angebot besteht aus einer Layoutzeichnung, einer Taktzeitrechnung und Fotos von Anlagen, die einem anderen Kunden gehören. Alles darin kann durchaus stimmen. Nachprüfen kann Ihr Gegenüber es im Termin trotzdem nicht.

Gleichzeitig fallen in dieser Phase die Festlegungen, die später am teuersten sind: Durchsatz, Verkettung, Puffergrößen, die Zahl der Stationen. Was hier auf einer falschen Annahme steht, wird nicht im Angebot bemerkt, sondern bei der Inbetriebnahme, und bezahlt wird es dann aus Ihrer Marge.

01

Zusagen ohne Nachweis

Ausbringung und Taktzeit stehen im Angebot, belegt sind sie durch ein Rechenblatt. Ob die Linie den Wert erreicht, zeigt sich an der Anlage.

02

Drei Angebote, ein Prospekt

Der Interessent vergleicht drei Layouts mit derselben Aussage. Unterscheiden können Sie sich mit Papier kaum, und über den Preis wollen Sie es nicht.

03

Der Wunsch kommt später

Was im Angebotstermin niemandem auffällt, kommt im Engineering meistens als Änderung zurück. Dort trifft sie einen Terminplan, der schon steht.

Aus der Praxis

Eine Ausbringung, die der Einkauf im Termin nachrechnen konnte

Ein Sondermaschinenbauer bietet eine verkettete Linie an. Der Interessent zweifelt an der zugesagten Ausbringung, weil zwei Stationen unterschiedlich lange brauchen und niemand weiß, wie sich der Puffer dazwischen verhält. Auf dem Papier lässt sich das nur behaupten.

Im Termin lief stattdessen das Modell. Die Beteiligten sahen den Puffer volllaufen, änderten die Größe und sahen das Ergebnis. Die Frage war nach zwanzig Minuten beantwortet, und zwar mit einer Zahl, die aus dem Materialfluss kam statt aus einer Annahme.

Notebook auf einem Besprechungstisch mit einem laufenden Anlagenmodell, zwei Personen im Gespräch daneben (KI-generiert)

Was sich dadurch verschiebt

Der Auftrag wird davon natürlich nicht sicherer; das entscheidet der Preis mit. Anders liegt es beim Zeitpunkt, an dem eine falsche Annahme auffällt. Sie fällt im Angebotstermin auf, wo eine Änderung nichts kostet, statt im Engineering, wo sie einen Terminplan trifft.

Der Hebel

Ein Modellstand, der nach dem Auftrag weiterläuft

Das Modell aus dem Angebotstermin ist kein Vorführstück, sondern der erste Stand des Projektmodells. Es trägt später den Steuerungstest, die virtuelle Werksabnahme und die Schulung. Welche Module das jeweils verlangt, steht bei jedem Punkt.

Ausbringung wird gemessen

Materialfluss, Puffer und Störgrößen laufen im Modell mit. Die Zahl im Angebot kommt aus einem Durchlauf statt aus einer Multiplikation.

Module: Basis-Plugin mit Gerätebibliothek, dazu AGV, FTS und EHB für fahrende Teilnehmer.

Varianten im selben Gespräch

Zwei Layouts nebeneinander, eine Frage, eine Antwort. Für den Vergleich braucht es keine Steuerung: Model in the Loop genügt.

Module: Basis-Plugin; die Kopplung an eine reale Steuerung kommt erst in der Engineering-Phase dazu.

Der Stand bleibt bestehen

Der Stand aus dem Termin ist zugleich der Ausgangsstand der Simulationsphase. Kein Export, kein zweites Modell, keine zweite Lizenz.

Module: dieselbe Lizenz trägt alle weiteren Einsatzfälle; für die Angebotsphase kommt nichts hinzu.

Was ein Angebotsmodell nicht ist

Es ist kein Rendering und keine Animation. Ein Modell, das eine Ausbringung belegen soll, muss das Verhalten der Anlage abbilden, nicht ihre Oberfläche. Umgekehrt braucht es in dieser Phase noch keine Signalebene: Für die Frage, ob der Materialfluss trägt, genügt eine geringere Modellierungstiefe als für den Steuerungstest. Welche Tiefe Ihr Fall verlangt, klären wir vor dem Angebot, nicht danach.

Ergebnisse

Was diese Phase liefert, und was sie nicht beziffern kann

im Termin
wird die Durchsatzfrage beantwortet, statt in einer Nachreichung eine Woche später
ein Modellstand
trägt Angebot, Steuerungstest, Werksabnahme und Schulung — ohne Export und ohne Zweitfassung
ohne Zusatzlizenz
die Angebotsphase nutzt dieselbe Lizenz wie jeder weitere Einsatzfall

Hier steht bewusst keine Prozentzahl. Für die Wirkung eines Modells auf die Trefferquote im Angebot liegen uns keine belegten Werte vor, und ein geschätzter Wert wäre genau das, was wir am Markt kritisieren. Beziffern lassen sich die Kosten der Fehler, die diese Phase vermeidet. Die Rechnung dazu steht bei der virtuellen Werksabnahme und auf der Preisseite.

Projektbesprechung an einer Wandtafel mit Ablaufplan, zwei Personen im Gespräch (KI-generiert)

Der Weg dorthin

Was Sie beistellen und wann Sie anfangen

Von Ihnen kommt das Layout in dem Stand, den das Angebot hat, dazu Ihre Annahmen zu Taktzeiten und Stückzahlen. Beides darf unfertig sein, denn unfertig ist in dieser Phase der Normalfall. Was fehlt, modellieren wir nach.

Der Aufwand fällt vor dem Auftrag an und ist damit Ihr Risiko. Deshalb steht am Anfang eine eng geschnittene Konzeptstudie zum Festpreis, die für ein Angebot reicht und nicht für das ganze Projekt. Ob sich das trägt, hängt an der Projektklasse: Für eine Einzelstation rechnet es sich anders als für eine werksweite Integration.

Grenzen

Was dieser Einsatzfall nicht leistet

Wer diese drei Punkte vorher einplant, erlebt im Angebotstermin keine Überraschung.

01

Ein Modell verkauft nicht

Es nimmt dem Gespräch die unbelegte Behauptung, nicht die Vertriebsarbeit. Über den Auftrag entscheiden weiterhin Preis, Termin und die Frage, ob man Ihnen zutraut, das zu bauen.

02

Die Zahl ist so gut wie die Annahme

Das Modell rechnet mit den Werten, die es bekommt. Sind Störraten und Rüstzeiten geschönt, ist die gemessene Ausbringung es schlicht auch. Sichtbar wird das Rechnen, nicht die Wahrheit der Eingaben.

03

Der Aufwand steht vor dem Auftrag

In dieser Phase gibt es noch keine Bestellung, gegen die sich der Modellaufwand rechnen ließe. Bei kleinen Aufträgen lohnt er sich erfahrungsgemäß nicht, und dann sagen wir das auch.

Nächster Schritt

Welches Angebot steht bei Ihnen als nächstes an?

Bringen Sie das Layout mit, so wie es heute aussieht. Im kostenlosen Erstgespräch von rund einer Stunde sehen wir uns an, welche Frage Ihr Interessent stellen wird und welche Modellierungstiefe nötig ist, um sie zu beantworten. Wenn sich der Aufwand für diesen Fall nicht trägt, sagen wir das im selben Gespräch.