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Herkunft
Wir kommen aus der Automatisierung, nicht aus der Simulation
Die Berufe, aus denen eine virtuelle Inbetriebnahme besteht, sitzen bei uns im selben Haus. Das sind SPS- und Roboterprogrammierung, Inbetriebnahme, Softwareentwicklung und Projektleitung. Über einhundert Projekte haben wir abgeschlossen, vom eintägigen Workshop bis zur kompletten Fertigungslinie.
Die Berufe im Haus
Virtuelle Inbetriebnahme braucht fünf Berufe gleichzeitig
Ein Anlagenmodell entsteht zwischen SPS-Code, Roboterbahnen, Feldbussignalen und einem Termin. Wer nur eines davon beherrscht, baut entweder ein Modell, das niemand koppeln kann, oder einen Code, der am Modell vorbeiläuft.
Bei uns arbeiten Automatisierungstechniker, SPS- und Roboterprogrammierer, Inbetriebnehmer, Softwareentwickler und Projektleiter. Dieselben Leute, die Ihre Anlage real in Betrieb nehmen würden, bauen das Modell, gegen das der Code vorher läuft.
Der Engpass liegt selten im Modell
Geometrie und Kinematik sind Handwerk, und Werkzeuge dafür gibt es durchaus viele. Schwierig wird es erfahrungsgemäß an der Steuerungsseite: welche Signale wirklich anliegen, wie eine Betriebsartenlogik gemeint war, warum eine Verriegelung im Bestand anders verdrahtet ist als im Schaltplan. Das sind Fragen, die eine Inbetriebnahme beantwortet.
Wir haben die Software nicht gebaut, um Simulation zu verkaufen, sondern weil wir bei Inbetriebnahmen gesehen haben, was am Ende die Wochen kostet.
Erfahrung
Über einhundert abgeschlossene Projekte
Die Bandbreite reicht von der Einzelstation bis zur verketteten Linie, vom Retrofit im Bestand bis zum Neubau. Dazwischen die Projekte ohne Puffer und die, bei denen Konstruktion, Steuerungstechnik und Montage in verschiedenen Ländern sitzen.
Daraus bleibt vor allem ein Urteil: Wir sagen früh, ob virtuelle Inbetriebnahme bei einem Vorhaben trägt. Wenn die Datenlage sie nicht hergibt oder die Anlage zu klein ist, sagen wir das im Erstgespräch und nicht im Projekt.
Eigene Angabe aus unseren Projektunterlagen.
Formen der Zusammenarbeit
In welcher Gestalt wir in ein Projekt kommen
Nicht jedes Vorhaben beginnt mit einem Anlagenauftrag. Manches beginnt mit einem Tag im Haus, manches mit einer Linie, die in acht Monaten produzieren muss.
Workshop
Ein Tag bei Ihnen, an Ihrer Anlage durchgesprochen: was ein Modell abdeckt, was es verlangt und wo es in Ihrem Ablauf sitzt.
Prozessberatung
Wer das Modell pflegt, welche Daten wann vorliegen müssen und an welcher Stelle des Engineerings es entsteht.
Fachvortrag
Vorträge auf Fachveranstaltungen und internen Technologietagen. Es geht um die Methode und ihre Grenzen, nicht um das Produkt.
Einzelnes Projekt
Eine Anlage, ein Modell, und die reale Steuerung läuft dagegen. So beginnen die meisten Projekte.
Retrofit
Umbau im Bestand: Der neue Ablauf läuft am Modell, bevor die Linie dafür stillsteht.
Terminkritische Projekte
Fester Endtermin ohne Puffer. Modell und Steuerungscode laufen parallel zur Montage.
Internationale Projekte
Mehrere Standorte arbeiten am selben Modell. Die Übergabe läuft über Zeitzonen und Sprachen hinweg, die Abnahme per Video.
Ganze Fertigungslinien
Ein Modell trägt die verketteten Stationen mit mehreren Steuerungen, mehreren Robotern und den Übergabestellen dazwischen.
Kapazität
Bei einer Spitze fehlen zwei Dinge: Leute und Rechner
Kommen zwei Projekte gleichzeitig, sind die eigenen Leute in der Regel gebunden. Und selbst wenn jemand frei wäre, fehlt der Arbeitsplatz: ein Rechner mit ausreichend Kernen und den nötigen Lizenzen, kurzfristig und für ein paar Monate.
Wir stellen beides: Ingenieure ins Projekt und die Technik dazu. Das ersetzt keinen eigenen Kompetenzaufbau, sondern überbrückt eine Spitze. Wer dauerhaft unter der Schwelle von 15 bis 20 Projekten im Jahr liegt, fährt allerdings mit dem Mietmodell besser als mit eigener Ausstattung.
Turn-Key
Wir übergeben die Software oder fahren selbst hin
Nach der virtuellen Werksabnahme steht die Frage, wer die Anlage real in Betrieb nimmt. Wir übergeben die geprüfte Software mit Modell und Abnahmeprotokoll, auch an ein Werk im Ausland. Der Empfänger bekommt den Stand, gegen den wir geprüft haben.
Oder wir führen die Inbetriebnahme selbst durch: bei Ihnen und bei Ihrem Endkunden. Dann stehen dieselben Leute an der Anlage, die den Code gegen das Modell geprüft haben. Sie wissen, welche Fragen das Modell offengelassen hat.
Informationssicherheit
Wo Ihre Daten liegen und wer sie anfassen kann
Ein Anlagenmodell trägt Ihre Konstruktionsdaten, Ihre Signalliste und Ihren Steuerungscode. Für viele Häuser ist das der empfindlichste Datenbestand, den sie besitzen. Die IT fragt als Erstes danach, sobald ein Externer daran arbeiten soll.
Gemietete Umgebungen laufen deshalb abgegrenzt: eigenes Netzsegment, benannte Zugänge, dokumentierter Entzug zum Vertragsende. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen dazu legen wir je Projekt fest.
Wie IT und OT am Modell zusammenkommen →
Verarbeitung und Aufbewahrung im Einzelnen →
ISO 9001
Zertifiziert
Qualitätsmanagement nach ISO 9001. Projektablauf, Prüfschritte und Dokumentation sind festgelegt und werden extern auditiert. Das Zertifikat legen wir auf Anfrage vor.
TISAX
Assessment durchlaufen
TISAX ist keine Zertifizierung, sondern das Prüf- und Austauschverfahren der Automobilindustrie für Informationssicherheit. Wir haben ein Assessment durchlaufen; das Ergebnis geben wir Interessenten über die ENX-Plattform frei.
Technische und organisatorische Maßnahmen
Art. 32 DSGVO
Zutritt, Zugang, Zugriff, Weitergabe und Trennung: je Projekt benannt und im Vertrag hinterlegt.
TISAX und ENX sind eingetragene Marken der ENX Association. Die Nennung beschreibt unsere Teilnahme am Verfahren; eine Geschäftsbeziehung wird damit nicht behauptet.
Ansprechpartner
Drei Personen, und Sie wissen vorher, wen Sie brauchen
Wir sind ein kleines Haus mit drei Zuständigkeiten, die sich nicht überschneiden. Keine Weiterleitungskette, kein Ticketsystem.
Softwarearchitektur
Zuständig für den Kern von SimReQs. Hier wird entschieden, was die Software kann: Modulaufbau, Signalkopplung, Formate, Grenzen.
Zuständig auch für die Fragen unterhalb der Modulliste, etwa ob ein bestimmtes Fabrikat sinnvoll anzubinden ist und wie viel Zeitverhalten dabei übrig bleibt.
Module, Steuerungen und Protokolle →Vertrieb
Angebot, Projektklasse, Lizenz- oder Mietmodell, Vertragsfragen. Die erste Anlaufstelle, wenn Sie wissen wollen, welche Größenordnung Ihr Vorhaben hat.
Auch dann zuständig, wenn die Antwort lautet, dass sich der Aufwand bei Ihnen noch nicht rechnet.
Projektklassen und Kostentreiber →Technische Projektbetreuung
Alles, was zu einem laufenden Projekt gehört: Datenlage, Modellstand, Termine und die Rückfragen aus Ihrem Engineering.
Der Ansprechpartner, der bleibt, wenn das Projekt läuft. Er weiß, welchen Modellstand wir gerade gegen welchen Code prüfen.
Der Ablauf Station für Station →Nächster Schritt
Ein Gespräch klärt, ob wir zu Ihrem Projekt passen
Rund eine Stunde über Ihre Anlage, Ihre Steuerungen und Ihre Datenlage. Am Ende stehen die Größenordnung Ihres Vorhabens, die nötige Modelltiefe und die Form, in der wir sinnvoll dazukommen: als Workshop, als Projekt oder als Turn-Key.